14. Januar 2014

Vindaloo [Curry]

Ich habe schon so lang mit den tollen Curry-Rezepten aus der Kochschule von Jamie Oliver geliebäugelt und nie habe ich es geschafft auch mal eines nachzukochen, weil die Zutatenliste doch sehr umfangreich ist...
Als ich den einen Tag dann mal in einem etwas größeren Supermarkt einkaufen war, bin ich in der Asia-Abteilung hängen geblieben und wollte dort mein Glück versuchen die etwas "außergewöhnlicheren" Zutaten zu finden. Gesagt - Getan! Es landeten Reispapier, eine Garam Masala Gewürzmischung und eine Vindaloo-Currypaste im Einkaufskorb. Yay :)

Jamie Oliver stellt zwar auch einige Rezepte für Currypasten vor, aber ich hatte absolut keine Ahnung, was mich dabei erwarten wird also habe ich mich dafür entschlossen erst einmal eine fertige Currypaste zu kaufen. Wenn ihr mögt, kann ich euch also auch mal eine Reihe an Currypasten vorstellen!

Was soll ich sagen?
Ich habe so etwas in diese Richtung ja vorher noch nie gegessen und musste erstmal 2 Löffel nehmen, dass es mir geschmeckt hat... also war es ein wenig gewöhnungsbedürftig und vor allem scharf! Ich esse sehr gern scharf, aber ich brauchte dann doch noch einen Löffel mehr Joghurt ;) Trotzdem möchte ich auch die anderen Currys von Jamie Oliver ausprobieren.


Für das Vindaloo, um etwa 4-6 Personen satt zu machen, braucht ihr:

2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 Würfel (1,5cm) Ingwer
1 Chilischote
Koriander
4 reife Tomaten
Sesamöl
800g Hähnchenbrustfilet (Original: Schweinefleisch)
150g Vindaloo Curry Paste
Salz, Pfeffer
6 EL Balsamico-Essig
1 EL Honig
200g Naturjoghurt
 
Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und kleinhacken. Die Chilischote in schmale Ringe schneiden. Die Tomaten abwaschen und achteln.

2 Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili und Korianderstiele in etwa 10 Minuten goldgelb anschwitzen.

3 Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und mit der Curry Paste in die Pfanne geben und verrühren. Danach die Tomaten mit dem Essig und Honig dazugeben und etwa 400ml Wasser dazugießen, damit alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Alles durchmischen, aufkochen lassen und dann für etwa 45 Minuten köcheln lassen aber gut auspassen, dass das Curry nicht antrocknet.

4 Wenn das Fleisch gar ist, das Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf Tellern anrichten. Zum Schluss einen Klecks Joghurt auf jeden Teller geben und mit Korianderblättchen verzieren. 

Als Beilage passt womöglich am besten Basmatireis!

Was sagt ihr zu diesem Rezept? Habt ihr schon einmal indisches Curry o.ä. gegessen? Wie ist es euch am liebsten? Und habt ihr vielleicht auch ein Lieblingscurryrezept?
Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen :)

Bis zum nächsten Mal!


Kommentare:

  1. Oh das sieht lecker aus. Ich liebe Curry, hab aber bisher noch nie eins mit Currypaste gemacht. Muss ich unbedingt mal ausprobieren. Das Rezept speichere ich gleich ab. Und gut, dass du noch gleich erwähnst, dass es sehr scharf ist.

    Liebste Grüße, Mona
    Traumtänzer

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  2. BOAR, das hat schonmal mein Bloglovin-Like:) Wird unbedingt nachgekocht!!!

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  3. Hi liebe Anika,
    ich liebe Curries über alles! Obwohl ich sie durch die Bank alle gerne habe, ist mir das milde Massaman-Curry am liebsten. Es ist wie erwähnt mild, also fast nicht scharf und auf der süßeren Seite. In Thailand habe ich in Curryrestaurants fast nur dieses Gericht gegessen, das eigentlich aus dem Süden Thailands stammt. Dort leben viele Muslime, daher unterscheidet es sich etwas von den „typischen“ Thai-Curries. Das Massamancurry wird in der Regel mit Rosinen, Kartoffeln und natürlich viel Kokosmilch zubereitet und mit Reis bzw. Roti gereicht.

    Wirklich eine Geschmacksexplosion!

    Alles Liebe,
    Conny

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    Antworten
    1. Hallo Conny,

      vilelen Dank für den tollen Tipp! Da werde ich mich gleich mal nach einem tollen Rezept umschauen, denn dieses ist im Kochbuch von Jamie Oliver leider nicht drin..

      Viele liebe Grüße

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  4. Hey, wow du hast wirklich einen schönen blog :)!
    Ich würde mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schaust und mir Feedback da lässt.
    Ich werde auf jeden fall mal öfter in deinen Blog reinschauen.

    Liebe Grüße
    Sophia

    www.sophias-fashion.blogspot.com

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Ich freue mich immer über liebgemeinte und kritische Kommentare! Denn ein Blog ohne Kommentare ist wie ein Sahnetopping ohne Kirsche (in meinem Fall ohne Erdbeere) obendrauf!

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