19. September 2013

Buchvorstellungen "Studentenfutter" [Dr. Oetker]


Auf diesen Post bin ich echt stolz, weil ich mir wirklich sehr viel Mühe beim Schreiben gegeben habe und freue mich ihn euch heute endlich zu zeigen. Ich glaube es ist bisher wirklich mein längster Beitrag, den ich veröffentlicht habe und vielleicht hält ja der ein oder andere auch bis zum Schluss durch mit lesen. :D

Letzte Woche erhielt ich vom Postboten ein ganz schön schweres Paket, worauf ich mich schon im Voraus riesig freute! Was in dem Paket drin war, könnt ihr ja nun vermutlich schon aufgrund des Posttitels erraten - richtig, Studentenfutter von Dr. Oetker, und das nicht in essbarer Form, sondern in Form von Rezeptbüchern, aus denen man was essbares zaubern kann. ...Vielleicht kann ich mich ja irgendwann mal mit dem Geschmack von Nüssen und getrockneten Früchten anfreunden, aber in dieser Form gefällt mir das schonmal deutlicher besser! :)

Der Uni-Start rückt ja nun auch immer näher und meine Gefühle sind soo unterschiedlich. Einerseits freue ich mich sehr auf einen Alltag, den ich mir mehr oder weniger komplett frei gestalten kann, so wie ich will. Ich muss nicht mehr frühs halb sechs aufstehen, weil ich eine dreiviertel Stunde bis zur Schule brauche und ich kann dadurch auch später ins Bett gehen. Ich kann mir kochen, was ich will, kann selber einkaufen, was ich will und naja kann selbst entscheiden, was ich anziehe, ..wobei das konnte ich auch schon seit ich in die 1. Klasse gehe. :D
Andererseits sind da auch gewisse Zweifel oder Ängste, ob man mit dem Lernstoff klar kommt und alles in Regelstudienzeit schaffen kann, ob man sich überhaupt für den richtigen Studiengang entschieden hat und ob man schnell Freunde findet, um sich nicht allein durch den Uni-Dschungel kämpfen zu müssen.
Doch all das macht es insgesamt sehr aufregend und irgendwie freue ich mich darauf unbekanntes Pflaster zu entdecken und meine eigenen Wege gehen zu können.

Und um den ganzen Unilernstress packen zu können, bedarf es einer ausgewogenen Ernährung, die natürlich nicht nur durch TK-Pizza gewerkstelligt werden kann. Man ist auf sich allein gestellt und das bedeutet eben auch, dass man ab nun auch für sich allein verantwortlich ist und nicht mehr das Frühstücksbrot von der Mama gemacht bekommt, sondern selber kochen muss - ein vermutlich großes Problem unter Studenten. Doch zum Glück gibt es Dr. Oetker, der Abhilfe für dieses Problem schafft und gleich mal 6 "Studentenfutter"-Bücher auf den Markt gebracht hat, sodass auch für jeden etwas dabei ist. Und vier von diesen Büchern, die ich euch heute vorstellen möchte, waren in meinem Paket! Doch leider werde ich 3 von den Büchern nicht behalten können...Wink mit dem Zaunpfahl. Trotzdem vielen Dank an Dr. Oetker, dass ich euch heute die 4 Bücher vorstellen darf!

Studentenfutter
Das erste "Studentenfutter" von Dr. Oetker erschien 2007 und enthält auf 96 bunt illustrierten Seiten zahlreiche Rezepte für Studenten, die nun das Kochfeld für sich erobern wollen.

Einschlagtext:

"Erst Mahlzeit, dann Studienzeit.
Ein voller Magen studiert nicht gerne. Ein leerer aber auch nicht. Aber es müssen nicht Fast Food oder Fertigprodukte sein, um ihn zu füllen.
Selber kochen kann so einfach sein, schnell und günstig. Studentenfutter zeigt wie: Mit den besten Rezepten von der Suppe bis zum Dessert. Und natürlich kreativen Ideen für's Monatsende, wenn das Geld knapp wird. Für Singles oder den Freundeskreis."  

Und, schon neugierig?

Das Buch startet mit einem Vorrat- und Küchenausstattungsratgeber, den ich persönlich schonmal sehr praktisch finde. Da mein Kühlschrank ja noch komplett leer ist, weiß ich jetzt, was ich als erstes kaufen sollte, um problemlos kochen zu können.
Dann geht es auch gleich weiter mit den Rezepten.

Wie sind die Rezepte aufgebaut?

Sagen wir es mal so: Kaum anders als in anderen Büchern von Dr. Oetker, allerdings nicht so geradlinig. Man erfährt den Titel, Zubereitungszeit, Personenangabe, Zutatenliste, Angaben zu den Portionen, also Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratangabe, kj, kcal und BE, sowie die Zubereitung in einzelnen Schritten untergliedert.

Die Rezepte ansich, sind manchmal nur Teil eines ganzen Gerichtes. Also gibt es eine Ergänzung, meistens Beilagen, die sehr gut zum Rezept passen würden, z.B. Salat oder Kartoffeln. Manchmal sind es aber auch vollständige Gerichte.
Außerdem gibt es häufig Tipps und Variationsvorschläge, wie man das Rezept verfeinern, vorbereiten oder abwandeln kann.

Insgesamt sind die Rezepte also sehr studentenfreundlich aufbereitet, vor allem, wenn man noch nicht so viel Erfahrung im Kochen hat und z.B. nicht genau weiß, was man mit was kombinieren kann, sodass es sehr lecker schmeckt.

Etwas besonderes.

Um nochmal auf das nicht geradlinig zurückzukommen: Die Illustrationen finde ich klasse, sehr modern und extrem ansprechend, sodass man das Buch allein wegen der Bilder nicht mehr aus der Hand legen will. Das klingt vielleicht etwas kindisch oder primitiv, aber die Illustrationen sind wirklich klasse, unterstützt durch Phrasen wie "Schmeckt wie Zuhause" oder "Schmeckt wie bei Muttern". 
Und auch das Layout vom Buchdeckel, ein auf der Ecke stehendes Viereck, was mich zuerst an die Form eines Verkehrschildes (euch auch?) erinnert, zieht sich durch das gesamte Buch. Dann ist es halt kein Rührbesen mehr, sondern eine Nudel, die darauf hinweist, dass es sich um ein Nudelrezept handelt, oder eine Möhre, die besagt, dass es ein vegetarisches Gericht ist. 
Solche Kleinigkeiten machen das Buch aber auf jeden Fall zu einer Besonderheit.

Wie sind die Rezepte unterteilt?
  • Mal was Suppiges!
  • Pasta - geht immer (bei mir sowieso :D)
  • Fleischlos glücklich
  • Mal wieder was Ordentliches
  • Out of Money
  • Home alone
  • Let's wok
  • Süßes zum Vernaschen 

Und ich finde auch hier, haben sich die Autoren sehr viel Mühe gegeben. Die einzelnen Kategorien wirken viel ansprechender, oder? Da hat man auch echt mal Appetit auf Suppe!

  Mein Fazit:

Dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall! Es ist einfach alles drin, was drin sein muss. Von der "Gemüsesuppe", zu "Rührei", über richtig gute "Steaks mit Pfeffersauce" bis hin zu einem "Vanilleberg mit Erdbeeren".
Für Leute, die das erste Mal am Herd stehen und ihren Horizont noch trächtlich erweitern können. Aber auch für Leute, die schon einiges an Kocherfahrung haben und sich jeden Tag etwas Gutes tun wollen, indem sie selber kochen. Und genau das ist auch meine Intention. 
Sicher werde ich auch mal bei der Mensa reinschneien und zu Mittag essen, wenn um Zwei die nächste Vorlesung beginnt, aber umso mehr freue ich mich dann abends, wenn ich mir selbst etwas kochen kann und "Studentenfutter" in meinem Kochbuchständer einen Platz hat. Ich bin nämlich jemand, der abends kein Brot essen kann und lieber etwas Warmes auf dem Tisch stehen hat, Gewohnheitssache... :)


Studentenfutter - Low Budget
Wenn da uns das liebe Geld nicht immer einen Strich durch die Rechnung machen würde, wenn es zum Monatsende hinzugeht... Deswegen sollte man eben schon von Monatsanfang an planen, damit man sich am 31. auch noch ausgewogen ernähren kann. Unumstritten bleibt, dass Kochen, wenn man es wirklich plant und nicht sinnlos einkauft, durchaus billiger ist als wenn man das nächste Pizza-Taxi ruft. 

Einschlagtext:

"Auf Sparflamme kochen
Kleines Budget - großer Hunger? Ein Problem, das man mit diesem Buch schnell lösen kann. Die über 40 Rezepte machen auf jeden Fall richtig satt, kosten pro Person echt nicht viel und: Es bleibt abwechslungreich. Neben neuen Rezepten kommt auch Mamas gute, traditionelle Küche nicht zu kurz. Mit vielen Tipps und Variationen kommt so jeder auf seine Kosten.
Natürlich wurde alle Rezepte von Dr. Oetker getestet und so beschrieben, dass garantiert nichts anbrennt. Eine geniale Alternative zum Mensa-Einerlei!"
    
Auch dieser Band enthält wieder 96 bunt illustrierte Seiten nach dem gleichen Schema wie "das Original-Studentenfutter" und erschien 2012 ebenso im Dr.Oetker-Verlag. Allerdings wurden in diesem Buch Grenzen gesetzt, wie der Titel schon vermuten lässt. Denn eine Portion kostet nicht mehr als 3€. Dr. Oetker hat hierfür die Durchschnittspreise von Discountern und Supermärkten ermittelt. Die Preise könne jedoch je nach Saison oder aktueller Marktlage anders ausfallen.
Die Idee ist also ziemlich genial! Doch mal schauen, was die Rezepte sonst so versprechen.

Wie sind die Rezepte aufgebaut? Gibt es denn große Unterschiede zum Vorgänger?

Es gibt keinen Unterschied. Die Rezepte sind wirklich sehr ausgewogen und auf jeden Fall sattmachend! Und eben das für einen geringen Preis. Viele Portionen liegen unter 1€ und ebenso viele unter 2€! Also hier kann man wirklich Geld sparen und das ohne schlechtem Gewissen. Versprochen. :)
Die Rezepte sind genau so aufgebaut, wie im Vorgänger auch. 
In Euro und Eurocent als Bild abgebildet kann man den Preis pro Portion ablesen. Die Idee finde ich echt toll. Nur der Euro darf nicht abgeschafft werden! ;)
Außerdem sind in diesem Buch noch mehr Tipps zu den einzelnen Rezepten gegeben!! Es werden oft Preisvergleichtipps gegeben oder was man machen soll, wenn Reste übrig sind. Alles mit dem Ziel Geld zu sparen.

Welche Kategorien gibt es?
  • Salate
  • Zum Löffeln und Schlürfen
  • Pasta
  • Fleisch und Geflügel
  • Fisch
  • Vegi
  • Aus der Pfanne
  • Aus dem Rohr
  • Auf die Hand
  • Sweet Dreams 

Und auch diesem sind unsere "Verkehrsschilder" wieder mit dabei!

Informativer Teil.

Jaa, es gibt ihn! Diesmal nicht mit Vorrat- und Küchenausstattungsratgeber, leider, aber dafür ausgerichtet, um, wie könnte es anders sein, Geld zu sparen! Unterteilt in: BAföG-freundlich Einkaufen, Energie sparen = Geld sparen und An morgen denken. Die Tipps sind auf jeden Fall sehr hilfreich.
Am Ende des Buches gibt es noch eine äußerst nette Doppelseite: "Fertiggerichte tunen" - hört sich gut an. Auch wenn ich kein Freund von Fertiggerichten bin, koche ich auch mit Mais aus der Dose oder tiefgekühltem Gemüse und das zählt eben auch zu "Fertiggerichten".
Aus dieser Doppelseite kann man also noch einiges Interessantes mitnehmen!

Ja, und das war's dann auch schon wieder. Kein großer Unterschied im Bezug auf die einzelnen Rezepte zum Vorgänger, aber alles darauf ausgerichtet, am Ende des Monats noch ein bisschen Geld übrig haben zu können. Das ist schonmal sehr viel Wert denke ich!
Und die Illustrationen, die ich ja vorhin schon so angespriesen habe, sind diesmal selbstverständlich auch wieder vertreten und erfüllen ihre Arbeit sehr ordentlich. :)

  Mein Fazit:

Ich finde auch dieses Buch lohnt sich mindestens genau so sehr wie das andere. Die Rezepte sind sehr ansprechend, auch wieder unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, aber trotzdem für jeden machbar. Für jeden Geschmack ist was dabei, auch für Süßschnäbel und es gibt sehr viele Tipps zum Geld sparen.


100% pflanzlich

Jetzt werden endlich auch alle Veganer zu 100% bedient, auf keines der Rezepte muss aufgrund von tierischen Produkten verzichtet werden, denn sie sind komplett vegan!
Ich bin auf jeden Fall (noch) Fleischesser. Trotzdem denke ich, dass den einen oder anderen das Buch sehr interessieren könnte, weshalb ich es euch auch gern vorstellen möchte.
In meiner To-Do-Liste hab ich mir vorgenommen, mich auch mal eine Woche vegetarisch zu ernähren und da werde ich sicher nochmal auf dieses Buch zurückkommen und mir von euch Tipps einholen. Ich denke ganz verzichten, könnte ich nicht. Trotzdem möchte ich mal die Erfahrung machen, eine Woche fleisch- und fischlos zu leben. Ich freue mich schon! Doch jetzt nicht abschweifen - zurück zum Buch.

Einschlagtext:

"Darf's mehr als Tofu sein?
Man kann auch ohne Fleisch und Fisch etwas Feines auf den Tisch zaubern. Doch was nimmt man statt Milch, Sahne, Butter, Eiern und Honig? Wer hier ein ödes Einerlei aus Salatblättern und Getreidekörnern erwartet, wird überrascht sein, was so alles geht:
Zum Frühstück gibt's Vollkornbrötchen, z.B. mit Dattel-Nuss-Creme oder Erdbeer-Minz-Konfitüre. Mittags kommt der Grünkern-Triffle-Salat ins Schraubglas und wird eingepackt. Wer Lust auf was Deftiges hat: Das vegane Gulasch hat echtes Leibspeisenpotenzial. Als süßer Abschluss schmecken Schoko-Brownies oder Sojamilchreis sehr lecker.
100% pflanzlich - mit 100% Dr. Oetker-Gelinggarantie!"

Dem kann ich, ohne etwas ausprobiert haben in dem Teil zustimmen, dass veganes Essen weitaus mehr als Salat und Getreidekorn ist!  Mit meiner Kocherfahrung hab ich schon zahlreiche vegetarische und vegane Rezepte entdeckt und teilweise nachgekocht, aber die Rezepte aus diesem Buch sind noch vielfältiger als ich die vegane Küche eingeschätzt habe. Ich denke als erstes werde ich mir Agavendicksaft zulegen ;)

Was gibt es neues zu den Rezepten zu sagen?

Dass sie alle vegan sind, wie versprochen. Ansonsten halte ich mich kurz: Die Aufmachung ist genau so toll wie in den vorangegangen Büchern auch - eine detaillierte Rezepteinleitung und viele hilfreiche Tipps nebenbei! 

Die Kategorien:
  • Frühstücksideen
  • Topfgucker
  • Kanckig & frisch: Salate
  • Dies & Das
  • Aus dem Rohr
  • Sweet Stuff

Auch in diesem Band sind wieder alle Kategorien vertreten, die dabei sein sollten, damit ein ganzer Tagesbedarf an Essen gedeckt werden kann. Ganz besonders sprechen mich hier die Frühstücksideen an. Unter "Dies & Das" verstecken sich ganz viele leckere Hauptgerichte, nur falls sich jemand unter diesem Titel nicht richtig etwas vorstellen konnte. ;)    

Tipps für Veganer.

Die informative Doppelseite am Anfang ist komplett dem Thema "Veganismus" gewidmet und gibt hilfreiche Tipps für den Alltag, unter anderem wo, wie und was man am besten einkaufen sollte und was "vegan" überhaupt bedeutet.  
Trotz, dass ich mich nicht vegan ernähre, sind die Tipps sehr interessant. Und ich denke so eine informative Seite, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt sollte in jedem guten Kochbuch vorhanden sein.


Mein Fazit:

Veganes Essen ist extrem abwechslungsreich!
Es kommen Zutaten vor, die ich in einem "normalen" Kochbuch so noch nie angetroffen habe, schade eigentlich, denn ich bin überzeugt, dass auch solche Zutaten sehr lecker sind. Tofu habe ich immerhin schonmal probiert und er hat mir echt gut geschmeckt. Mittlerweile gab es nun schon öfter welchen. Jetzt ich bin ja mal auf meinen Agavendicksaft gespannt. :)
Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass eine vegane Ernährung nur für gesunde Erwachsene in Ordnung ist, keinesfalls für Kinder, Schwangere oder ältere Leute, weil dadurch Mangelerscheinungen auftreten können. Ich denke, das sollte man sich zu Herzen nehmen, besonders wenn man eine Verantwortung zu tragen hat für die eigenen Kinder.

Also ich bin eindeutig dafür, dass Kochbücher viel mehr vegane Rezepte enthalten sollten, einfach um auch mal etwas anderes auszuprobieren!

Dieses Buch hat wie die anderen Bände auch, 96 Seiten und erschien 2012 im Dr. Oetker-Verlag. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern kostet dieser Band anstatt 9,95€, jetzt 12€. Ich finde der Preis ist aber immer noch erschwinglich und das Buch meinerseits empfehlenswert. :)


Studentenfutter - Best of
Last but not least - die "Best of"-Version! 
Auf ganzen 190 Seiten veröffentlichte Dr. Oetker 2011 ein Kochbuch für Studenten, dass zahlreiche Themen beinhaltet, die einzeln auch extra vom Heyne- oder Dr. Oetker-Verlag gedruckt wurden.
Und das sind: 
  • Multikulti
  • Wunderbar
  • Partyfutter
  • Open Air
  • Grünfutter
  • Backwahn
  • & Studentenfutter 

Jetzt bin ich gespannt, ob wirklich auch alle Themen, die uns das Layout vom Buchdeckel verspricht, behandelt werden.

Die Rezepte.

Die Rezepte sind wieder so aufgebaut wie in allen anderen Bänden auch. Das finde ich schonmal sehr praktisch, denn so zieht sich ein roter Faden durch alle "Studentenfutter"-Bände und man muss sich nicht neu gewöhnen. Von der Aufmachung ist also alles beim Alten geblieben.

Doch sind die Rezepte wirklich "Best-of"-tauglich?

Ich kann ja nur nach meinem Geschmack beurteilen, aber von mir gibt es ein eindeutiges JA!
Viele Rezepte, die mir in den anderen Büchern schon besonders ins Auge gestochen haben, sind hier wieder vertreten. So hab ich mir das vorgestellt ;)
Die Rezepte gefallen mir auf ein paar wenige Ausnahmen, ich esse halt auch nicht alles total gern, durchweg. Aus diesem Grund hat ein Kochbuch bei mir auch schon gewonnen. Die Rezepte sollten zu mindestens 80% mein Geschmack treffen (zumindest von den Bildern und der Zutatenliste her zu schließen) und es sollte eine schöne Aufmachung geben, in Form von ansprechenden Rezeptbildern.
All diese Kriterien sind erfüllt, also lohnt sich das Kochbuch für mich auf jeden Fall.

Nehmen wir jetzt noch die Kategorien unter die Lupe.
  1. Für den ewigen Hunger: Hier sind sowohl "Multikulti"-Rezepte als auch heimische Rezepte aus dem ersten "Studentenfutter"-Band vertreten.
  2. Partyfutter: Falls die Wohnung mal etwas voller werden wird, gibt es hier die perfekten Rezepte für mehrere Personen, die partytauglich sind und oft sehr gut vorzubereiten.
  3. Freiluftfutter: Da wünscht man sich glatt den Sommer wieder zurück beim Anblick der leckeren Sachen, die perfekt zum grillen geeignet sind. Vorfreude auf nächstes Jahr garantiert!
  4. Backwahn: In den anderen Kategorien gab es teilweise schon ein paar Süße Sachen, doch dieses Kapitel richtet sich komplett an die Bäcker & Konditoren unter uns. Für meinen Geschmack könnte dieser Teil etwas ausgefallener sein. Aber ein Rezept für Käsekuchen oder Fladenbrot ist sicher immer lecker. ;)
  5. Getrunken wird immer: Mit und ohne Alkohol gibt es hier zahlreiche Drink und Bowlen.
Im Großen und Ganzen sind also alle Themen bedient wurden. Nur das "Grünfutter" kam ein wenig zu kurz, allerdings gibt es zwischendurch immer mal vegane oder vegetarische Rezepte. Muss man ein bisschen suchen.
Außerdem vermisse ich ein wenig die Frühstücksrezepte für einen Frühstücksmuffel, wie ich es einer bin. Da werde ich mir dann aber Inspiration aus den anderen Bänden holen.


Mein Fazit:

Was ich bei diesem Buch etwas schade finde, ist, dass es keine informative Seite gibt, weder am Anfang, wie bei allen anderen Bänden, noch am Ende. Das fehlt leider...

Wenn man gern Kochbücher sammelt, bräuchte man dieses Buch nicht unbedingt, weil man dann viele Rezepte doppelt hätte aus den Einzelbänden. Wenn man sich jedoch auf ein Buch festlegen möchte, ist dieses absolut perfekt. Es werden alle Themen behandelt, die in wohl nahezu jedem Studentenleben eine Rolle spielen und die Aufmachung der Bücher ist echt toll. 
Dieses wird definitiv eines meiner Lieblingskochbücher! :) Jetzt muss ich nur noch den Kochlöffel schwingen und euch ein paar Gerichte auf meinem Blog servieren. Doch dazu wird es erst im Oktober kommen, wenn meine kleine Küche voll eingerichtet ist. Ich freue mich schon!


...und wer hat nun durchgehalten und alles gelesen? ;)

HIER  kommt ihr zum Verlag von Dr. Oetker und könnt ein wenig rumstöbern. :)

http://2.bp.blogspot.com/-rSsZiPJMHb0/UGlZRa0SgbI/AAAAAAAACIs/UWArXpUdAt0/s320/dr_oetker.jpg


Ich für meinen Teil, brauche jetzt auf jeden Fall eine kurze Schreibpause & melde mich am Montag wieder!
Ich wünsche euch nun noch viel Spaß beim Stöbern, ich hoffe nämlich sehr, dass euch meine Buchrezensionen gefallen haben und einen erfolgreichen Wahlsonntag!
Am Montag wird's wieder nudelig. ♥

Liebste Grüße


Kommentare:

  1. Oh, ich suche ständig nach Kochbüchern, die für Singlehaushalte ausgelegt sind und orientiere mich dabei auch oft an Studentenbüchern.
    Ansonsten würde ich wohl nie kochen, weil in den normalen Büchern stellen die Verlage immer nur irgendwelche großen Familienrezepte vor und das finde ich schade - da sind dann so viele Zutaten enthalten, dass ich die meisten geöffnet hätte und nur ein bisschen entnehmen müsste.. von daher ist diese Rezension wirklich wertvoll für mich. :))

    Du hast dir deine Schreibpause also verdient :p

    Alles Liebe,
    Marlene

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  2. Ich bin zwar mittlerweile (STRIKE! HURRA! und JUHEEE!) keine Stundentin mehr, aber das Low-Budget-Buch finde ich wirklich sinnvoll, wenn ich an damals zurückdenke. Ich hatte mir auch pünktlich zum Auszug ein Studentenkochbuch gekauft und das ein oder andere Rezept glücklich in die Tat umgesetzt.
    Danke für deinen (langen ;) ) Bericht.

    Liebe Grüße von der Luna

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  3. Liebe Anika,

    vielen vielen Dank für deine lieben Worte! ich weiß das wirklich sehr zu schätzen ♥

    Die Backbücher, die du vorstellst, klingen supertoll und ich bin total begeistert von "Studentenfutter"!

    Allerliebste Grüße
    Elske ♥

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  4. Haha, ich dachte zuerst, du schreibst jetzt wirklich über Kochbücher, die erklären wie man "Studentenfuttermischungen" zubereitet :D

    100% pflanzlich hab ich zu Hause, aber noch nichts daraus gekocht, das muss ich mal ändern.

    LG und danke für die ausführlichen Rezensionen!
    Angie

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    1. Zu deiner Frage bzgl Blogevent: Klar geht Fondant und Blütenpaste :)

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Ich freue mich immer über liebgemeinte und kritische Kommentare! Denn ein Blog ohne Kommentare ist wie ein Sahnetopping ohne Kirsche (in meinem Fall ohne Erdbeere) obendrauf!

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